Launch30 % Rabatt auf jeden Tarif mit dem Code LAUNCH30, für unsere ersten 50 KundenJetzt starten

Budgets

Google Ads Kosten: womit du wirklich rechnen musst

Was kostet Google Ads? Klickpreise, Tagesbudget und Monatsobergrenze, Einrichtung und laufende Betreuung: die Kostenblöcke mit Quellen bei Google.

„Was kostet Google Ads?" ist die häufigste Frage vor dem Start, und die mit der unbefriedigendsten Antwort: Es kommt darauf an. Was sich aber sauber trennen lässt, sind die verschiedenen Kostenblöcke. Wer sie kennt, wird von keiner Rechnung überrascht. Dieser Beitrag ordnet sie ein, ohne dir konkrete Beträge zu versprechen, die niemand seriös vorhersagen kann.

Die drei Kostenblöcke

Die Kosten für Google Ads setzen sich aus drei getrennten Dingen zusammen:

  • Das Werbebudget: das Geld, das du direkt an Google für Klicks zahlst.
  • Die Einrichtung: der einmalige Aufwand, das Konto sauber aufzubauen.
  • Das laufende Management: die Zeit oder Kosten für Optimierung nach dem Start.

Diese drei werden oft vermischt, gehören aber getrennt betrachtet. Nur der erste Block fließt an Google.

Block 1: Das Werbebudget

Bei Suchanzeigen mit Cost-per-Click-Geboten zahlst du für jeden Klick auf deine Anzeige. Dein maximaler CPC ist laut Google der Höchstbetrag, der dir für einen Klick berechnet wird. Häufig liegt der tatsächlich berechnete Betrag darunter (Google-Ads-Hilfe: Cost-per-Click-Gebote).

Wo deine Anzeige erscheint und was der Klick kostet, entscheidet bei jeder Suche eine Auktion über den Anzeigenrang. Neben deinem Gebot zählen dabei unter anderem die Qualität von Anzeige und Zielseite und der Kontext der Suche. Google schreibt dazu, dass hochwertigere Anzeigen häufig zu niedrigeren CPCs führen (Google-Ads-Hilfe: Anzeigenrang). Deshalb kann ein Nischenbegriff wenige Cent kosten und ein umkämpfter Begriff aus Recht oder Versicherung ein Vielfaches. Feste Klickpreise pro Branche veröffentlicht Google nicht.

Das Werbebudget steuerst du selbst über ein durchschnittliches Tagesbudget pro Kampagne. Du kannst es jederzeit und beliebig oft anpassen (Google-Ads-Hilfe: Tagesbudget festlegen). Für einen Test reicht oft ein kleines, klar begrenztes Tagesbudget, um ein Gefühl für die realen Klickpreise in deiner Branche zu bekommen.

Block 2: Die Einrichtung

Bevor der erste Euro an Google fließt, muss das Konto stehen: Keyword-Recherche, Kontostruktur, Anzeigengruppen, Anzeigentexte, Tracking. Dieser Aufwand fällt einmal an. Du kannst ihn selbst leisten (kostet Zeit, siehe Google Ads selbst machen vs. fertig kaufen) oder ihn dir abnehmen lassen, etwa von einer Agentur (siehe KeywordShop vs. Google-Ads-Agentur).

Genau hier setzt KeywordShop an: Aus deiner Website entsteht ein vollständiges, strukturiertes Konto zum Festpreis pro Konto. Damit wird die Einrichtung ein kalkulierbarer Posten, und es läuft kein offenes Stundenkonto mit. Den aktuellen Preis findest du auf der Preisseite.

Block 3: Das laufende Management

Nach dem Start läuft Google Ads nicht von allein weiter. Gebote anpassen, schlechte Suchbegriffe ausschließen, Anzeigen testen, das ist laufende Arbeit. Sie kostet entweder deine Zeit oder, wenn du sie abgibst, ein Honorar. Ein generiertes Konto nimmt dir die Einrichtung ab, das laufende Management bleibt aber deine Aufgabe.

Vom Tagesbudget zum Monatsbetrag

Das Tagesbudget ist ein Durchschnittswert. Laut Google kann eine Kampagne an einem einzelnen Tag bis zum Doppelten des durchschnittlichen Tagesbudgets ausgeben, um schwankende Zugriffszahlen auszugleichen. Über den Monat gerechnet zahlst du aber höchstens das 30,4-Fache des Tagesbudgets. Liefert Google mehr Anzeigen aus, als diese Grenzen erlauben, zahlst du trotzdem nur bis zur Grenze (Google-Ads-Hilfe: Durchschnittliche Tagesbudgets).

Schema: 20 Euro Tagesbudget ergeben bis 40 Euro an einem Tag und höchstens 608 Euro im Monat.

Für die Planung heißt das: Setz zuerst fest, was du pro Monat höchstens an Google zahlen willst, und teile diesen Betrag durch 30,4. Das Ergebnis trägst du als Tagesbudget ein. So rechnet auch Google selbst um, wenn du mit einem Monatsbudget arbeitest (Google-Ads-Hilfe: Tagesbudget festlegen). Rechne damit, dass einzelne Tage über dem Durchschnitt liegen können. Die Regeln gelten Stand Oktober 2026, prüf den aktuellen Stand in der Hilfe.

Versteckte Nebenkosten vermeiden

Die teuersten Kosten sind oft die, die durch Fehler entstehen. Typische Budgetfresser:

  • Zu breite Keywords ziehen irrelevante Klicks, die du trotzdem bezahlst.
  • Fehlende negative Keywords lassen Suchanfragen durch, die nie zu dir passen. Mit auszuschließenden Keywords nimmst du solche Suchbegriffe gezielt aus einer Kampagne heraus (Google-Ads-Hilfe: Auszuschließende Keywords).
  • Ohne Conversion-Tracking gibst du Geld aus, ohne zu wissen, was wirkt.

Auf keiner Rechnung steht dafür ein eigener Posten. Das Geld fließt still aus dem Werbebudget ab. Eine saubere Struktur von Anfang an spart deshalb direkt Kosten. Mehr Stolperfallen sammelt der Beitrag über häufige Google-Ads-Fehler von Anfängern. Wie du Tracking einrichtest, damit du siehst, wohin dein Geld fließt, steht im Beitrag über den Einstieg ins Conversion-Tracking.

Faustregel für die Planung

Rechne in zwei Töpfen. Der erste ist dein Werbebudget: ein Betrag pro Monat, den du bereit bist, an Google zu geben. Über das Tagesbudget (Monatsbetrag geteilt durch 30,4) deckelst du ihn. Der zweite sind die einmaligen Einrichtungskosten, entweder in Stunden deiner Zeit oder als Festpreis. Wenn du beide Töpfe getrennt planst, wird die Frage „Was kostet Google Ads?" beantwortbar.

Was du vermeiden solltest: das Werbebudget mit den Einrichtungskosten zu verwechseln. Ein günstiges Setup nützt wenig, wenn die Struktur Budget verschwendet, und ein perfektes Konto bringt nichts ohne Budget dahinter.

Nächster Schritt

Wenn du die Einrichtungskosten kalkulierbar halten willst, sieh dir die Preise an: ein fertiges, importierbares Google-Ads-Konto aus deiner Website zum Festpreis. Oder erstelle direkt ein Konto und starte mit einer sauberen Struktur, die dein Werbebudget nicht im Stillen verbrennt.