„Was kostet Google Ads?" ist die häufigste Frage vor dem Start — und die mit der unbefriedigendsten Antwort: Es kommt darauf an. Was sich aber sauber trennen lässt, sind die verschiedenen Kostenblöcke. Wer sie kennt, wird von keiner Rechnung überrascht. Dieser Beitrag ordnet sie ein, ohne dir konkrete Beträge zu versprechen, die niemand seriös vorhersagen kann.
Die drei Kostenblöcke
Google Ads kostet nicht „einen Preis", sondern setzt sich aus drei getrennten Dingen zusammen:
- Das Werbebudget — das Geld, das du direkt an Google für Klicks zahlst.
- Die Einrichtung — der einmalige Aufwand, das Konto sauber aufzubauen.
- Das laufende Management — die Zeit oder Kosten für Optimierung nach dem Start.
Diese drei werden oft vermischt, gehören aber getrennt betrachtet. Nur der erste Block fließt an Google.
Block 1: Das Werbebudget
Bei Suchanzeigen zahlst du pro Klick, nicht pro Einblendung. Was ein Klick kostet, bestimmt eine Auktion: Wie viele Anbieter bieten auf denselben Suchbegriff, und wie relevant ist deine Anzeige? Ein Nischenbegriff kann wenige Cent kosten, ein hart umkämpfter Rechtsanwalts- oder Versicherungsbegriff ein Vielfaches.
Wichtig ist: Du legst ein Tagesbudget fest. Google gibt im Monatsmittel nicht mehr aus, als du erlaubst. Dein Budget ist also die Obergrenze, die du selbst steuerst — nicht ein Betrag, den dir jemand vorgibt. Für einen Test reicht oft ein kleines, klar begrenztes Tagesbudget, um ein Gefühl für die realen Klickpreise in deiner Branche zu bekommen.
Block 2: Die Einrichtung
Bevor der erste Euro an Google fließt, muss das Konto stehen: Keyword-Recherche, Kontostruktur, Anzeigengruppen, Anzeigentexte, Tracking. Dieser Aufwand fällt einmal an. Du kannst ihn selbst leisten (kostet Zeit, siehe Google Ads selbst machen vs. fertig kaufen) oder ihn dir abnehmen lassen.
Genau hier setzt Keyword Shop an: Aus deiner Website entsteht ein vollständiges, strukturiertes Konto zum Festpreis von 49 € — einmalig, ohne Vertrag. Das ist ein kalkulierbarer Posten statt eines offenen Stundenkontos.
Block 3: Das laufende Management
Nach dem Start ist Google Ads kein „einstellen und vergessen". Gebote anpassen, schlechte Suchbegriffe ausschließen, Anzeigen testen — das ist laufende Arbeit. Sie kostet entweder deine Zeit oder, wenn du sie abgibst, ein Honorar. Ein generiertes Konto nimmt dir die Einrichtung ab, das laufende Management bleibt aber deine Aufgabe.
Versteckte Nebenkosten vermeiden
Die teuersten Kosten sind oft die, die durch Fehler entstehen. Typische Budgetfresser:
- Zu breite Keywords ziehen irrelevante Klicks, die du trotzdem bezahlst.
- Fehlende negative Keywords lassen Suchanfragen durch, die nie zu dir passen.
- Kein Conversion-Tracking bedeutet, dass du blind Geld ausgibst, ohne zu wissen, was wirkt.
Diese Punkte kosten kein „Aufpreis", sondern verbrennen dein Werbebudget im Stillen. Eine saubere Struktur von Anfang an ist deshalb kein Luxus, sondern direkte Kostenersparnis. Wie du Tracking einrichtest, damit du siehst, wohin dein Geld fließt, steht im Beitrag über den Einstieg ins Conversion-Tracking.
Eine ehrliche Faustregel
Rechne in zwei Töpfen. Der erste ist dein Werbebudget — ein Betrag pro Monat, den du bereit bist, an Google zu geben und den du jederzeit deckeln kannst. Der zweite sind die einmaligen Einrichtungskosten, entweder in Stunden deiner Zeit oder als Festpreis. Wenn du beide Töpfe getrennt planst, wird die Frage „Was kostet Google Ads?" beantwortbar.
Was du vermeiden solltest: das Werbebudget mit den Einrichtungskosten zu verwechseln. Ein günstiges Setup nützt wenig, wenn die Struktur Budget verschwendet — und ein perfektes Konto bringt nichts ohne Budget dahinter.
Nächster Schritt
Wenn du die Einrichtungskosten kalkulierbar halten willst, sieh dir die Preise an: ein fertiges, importierbares Google-Ads-Konto aus deiner Website zum Festpreis. Oder erstelle direkt ein Konto und starte mit einer sauberen Struktur, die dein Werbebudget nicht im Stillen verbrennt.