Der Google Ads Editor ist die Desktop-Anwendung, mit der sich ganze Konten offline bearbeiten und in großen Mengen aktualisieren lassen. Sein stärkstes Feature ist der Massen-Import: Du kannst eine komplette Kontostruktur — Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords und Anzeigen — aus einer Tabelle einlesen, statt jeden Eintrag einzeln in der Weboberfläche anzulegen. Dieser Beitrag zeigt, wie das funktioniert.
Warum überhaupt importieren?
Wer mehr als eine Handvoll Anzeigengruppen aufsetzt, verliert in der Weboberfläche Zeit. Der Editor löst das:
- Massenbearbeitung — hunderte Keywords und Anzeigen in einem Vorgang.
- Offline-Kontrolle — alles prüfen, bevor etwas live geht.
- Wiederholbarkeit — dieselbe Struktur lässt sich als Vorlage exportieren und erneut verwenden.
Schritt 1: Google Ads Editor installieren
Lade den Google Ads Editor für Windows oder macOS herunter und installiere ihn. Beim ersten Start meldest du dich mit dem Google-Konto an, das Zugriff auf dein Google Ads Konto hat, und lädst das Konto einmal herunter („Konto abrufen"). Damit liegt die aktuelle Struktur lokal vor.
Schritt 2: Die CSV vorbereiten
Der Editor erwartet Spalten, die er den Feldern deines Kontos zuordnen kann — typischerweise Kampagne, Anzeigengruppe, Keyword, Keyword-Option sowie für Anzeigen die einzelnen Titel und Textzeilen. Wichtig:
- Kodierung UTF-8, damit Umlaute nicht zerschossen werden.
- Konsistente Spaltenüberschriften über die ganze Datei.
- Eine Zeile pro Objekt — ein Keyword pro Zeile, eine Anzeige pro Zeile.
Wenn du dein Konto mit Keyword Shop erstellst, bekommst du diese Datei bereits importfertig — als CSV, XLSX oder ZIP. Du musst keine Spalten selbst benennen; die Struktur ist auf den Editor abgestimmt.
Schritt 3: Importieren
- Öffne im Editor das Menü Konto → Importieren → Aus Datei importieren.
- Wähle deine CSV oder XLSX aus.
- Der Editor zeigt eine Vorschau der Änderungen: neue Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords und Anzeigen erscheinen grün markiert.
- Prüfe die Vorschau sorgfältig, dann bestätige den Import.
Nach dem Import liegen alle Objekte lokal im Editor — aber noch nicht online.
Schritt 4: Prüfen und veröffentlichen
Vor dem Veröffentlichen lohnt der Blick auf zwei Dinge:
- Fehler und Warnungen — der Editor markiert unvollständige Anzeigen oder ungültige Keywords rot. Diese zuerst beheben.
- Gebote und Budgets — nach dem Import sind Standardwerte gesetzt. Passe sie an dein Budget an, bevor du live gehst.
Erst wenn alles stimmt, klickst du auf Veröffentlichen (oben rechts). Damit werden die lokalen Änderungen an dein Google Ads Konto übertragen.
Häufige Fehlerquellen
„Ambiguous row type" oder nicht zugeordnete Spalten: Fast immer eine uneinheitliche oder falsch benannte Spaltenüberschrift. Prüfe, ob jede Zeile eindeutig einem Objekttyp zugeordnet werden kann.
- Kaputte Umlaute — die Datei war nicht als UTF-8 gespeichert.
- Anzeigen zu lang — Titel und Textzeilen überschreiten die Zeichenlimits. Mehr dazu im Beitrag RSA-Anzeigen schreiben.
- Doppelte Keywords — dieselben Keywords in mehreren Anzeigengruppen. Der Editor warnt, blockiert aber nicht.
Den Import überspringen: fertige Datei nutzen
Der aufwendige Teil am Import ist nicht das Einlesen — es ist das Erstellen einer sauberen, fehlerfreien Datei. Genau die liefert Keyword Shop: Du gibst deine Website an und erhältst ein vollständiges, importfertiges Google-Ads-Konto. Öffnen, im Editor importieren, Gebote setzen, veröffentlichen — fertig.
Wie die Kontostruktur davor aufgebaut sein sollte, erklärt der Beitrag Google Ads Konto erstellen: Schritt für Schritt.
Nächster Schritt
Spar dir das Basteln an der CSV. Sieh dir die Preise an — 49 € pro Konto, einmalig — oder erstelle ein Konto und lade deine importfertige Datei für den Google Ads Editor herunter.